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01/10/2002: Florenz, die italienische Stadt der KunstFlorenz
ist eine Stadt aus der Renaissancezeit, der italienischen Kunst und der Familie
Medici. Bis ich sie besucht hatte, wußte ich nicht, was Florenz in der
Kunstgeschichte bedeutet und nichts von den Persönlichkeiten, die dort gelebt
haben. Während der Zugreise, nach einem kurzen Aufenthalt in Pisa, informierte
ich mich etwas mehr über die Stadt, die ich besuchen würde. Ich stellte fest,
dass Florenz im XV Jahrhundert unter der Herrschaft der Medicis stand. In
dieser Zeit, wegen des industriellen Aufstiegs, investierte der Adel von Florenz
hauptsächlich in der Kunst. Jetzt erkennt man die Stadt als den Geburtsort der
Renaissance an. Unter ihren berühmten Bürgern sind Michelangelo, Dante und
Maquiavel zu nennen. Ich
kam in Florenz an, mit einer bestimmten Neugier über diese Stadt, die voller
Kunstwerke ist. Es genügte, mit dem Gang durch das historische Zentrum zu
beginnen, um den Geist von Florenz wahrzunehmen. Obwohl dort viel Tourismus
stattfindet, bewahrt die Stadt ihre antiken Häuser und Plätze. Sie ist eine
Mittelstadt von 448 Tausend Einwohnern, aber sie ist wie eine Kleinstadt.
Florenz ist die Hauptstadt der Region Toscana. Meinen
Gang beginnend, fand ich mich in wenigen Minuten an der Piazza del Duomo, einer
der wichtigsten Punkte der Stadt. An diesem Platz liegt die sehr schöne
Kathedrale von Santa Maria del Fiori. Die Kirche ist beeindruckend, sehr
unterschiedlich von den Kirchen, die ich bisher gesehen hatte. Die Fassade ist
ganz aus grünem + rosa Marmor - irgendeine Ähnlichkeit mit der Mangueira ist
bloßer Zufall! - geometrische Zeichnungen bildend. Ihr Bau dauerte 150 Jahre
und das Projekt dafür entwickelte Filipo Brunelleschi. Im Innern der Kirche
haben verschiedene Künstler ihr künstlerisches Schaffen gelassen, unter ihnen
Donatello, der einige Fenster geschaffen hat. Das Merkwürdigste war, dass man
nicht in kurzen Hosen eintreten darf und dass Frauen mit Ausschnitt denselben
mit einer Art Schürze bedecken müssen, um die Unschicklichkeit zu verstecken. Gegenüber
der Kathedrale befindet sich das Battistèro di San Giovanni, wo Dante
Allighieri, Verfasser der “Göttlichen Komödie”, getauft wurde. Es ist der
älteste Bau der Stadt, konstruiert zwischen V. und IX.Jahrhundert.
Hervorzuheben sind die schönen Bronzeportale, ganz besonders das Portàle del
Paradíso von Lorenzo Ghiberti, der Auszüge aus der Bibel wiedergibt. Einige
Minuten von dort entfernt, noch eine piazza (Platz), die sehr bekannt ist: sie
ist die Piazza della Signora, voller Kunstwerke und hat Geschichte. Dort
befindet sich der Vecchio Palast, wo im VI.Jahrhundert die Medicis gewohnt haben.
Heute ist dieser Palast der Sitz der Regierung von Florenz und auch Museum, dem
Publikum zugänglich. Die auf der Straße ausgestellten Skulpturen aus der
Renaissance schmücken noch mehr diesen Platz. Florenz ist so: es gibt unzählige
Meisterwerke der Kunst, dass die Museen sie nicht mehr unterbringen können und
sie deswegen nun die Straßen schmücken. Ich
habe mich in Richtung des Arno Flußes vergnügt, indem ich durch eine Straße
ging, die voller Statuen von Persönlichkeiten war, die in Florenz gelebt haben
und die Stadt irgendwie gezeichnet haben. Künstler, Wissenschaftler, Denker...
Unter ihnen Leonardo da Vinci, Michelangelo, Dante, Maquiavel, Galileu. Man fühlt
welche Wichtigkeit diese Stadt schon hatte. Heute erfreuen die Künstler auf der
Straße die Touristen, indem sie sich als Kaiser in römischer Kleidung zeigen. Wenn
die Piazza della Signora und die verschiedenen Museen aus Florenz die künstlerische
Erregung von Jahrhunderten zurück ausdrücken, kommst du aber erst auf der
Vecchio-Brücke richtig in die Welt dieser italienischen Stadt. Als eine ihrer
Besonderheiten, ist diese wundervolle Brücke verschiedenartig gebaut. Sie ist
voller bunter kleiner Geschäfte, und man hat einen wunderschönen Blick vom
Ufer des Arno, der die Stadt durchläuft. Auf der anderen Seite, gleich an der
Ausfahrt vom Zentrum, findet man eine ruhige Stadt, mit wenigem Handel,
niedrigen, alten Gebäuden, in gelblichen Tönen und schmale Straßen. Fast zufällig
habe ich den Pitti Palast gefunden, ein großer Bau der auch schon der Medici
Familie gehört hat. Heute ist er eine Gesamtheit von Museen. Und
zum Abschied von den Attraktionen der Stadt Florenz, ein Spaziergang durch die
Basilika von San Lorenzo, wo sich die Gräber von Leonardo da Vinci,
Michelangelo, Maquiavel, Galileu und Rossini befinden. Alle sind mit
Verzierungen und Skulpturen geschmückt. Ein Tag in Florenz ist ein wunderschöner
Tag, den ich zwischen Kunst und Geschichte in einer besonderen Stadt verbracht
habe. Ich genoß es, durch die entfernteren Straßen zu laufen, einen Markt
und die Menschen dieser Stadt zu erleben, den “gelàto” zu probieren.
Bei Einbruch der Dunkelheit fangen die Motorräder an zu brummen, und die
Restaurants füllen sich mit Touristen. Die Skulpturen auf der Piazza della
Signora und die Vecchio-Brücke werden in der Erinnerung bleiben, sie sind ein
wunderschönes Andenken! Bilder: bitte abwarten von Traduzca übersetzt |